Dummy-Arbeit

Die Dummy-Arbeit ist eine anspruchsvolle Auslastungsmöglichkeit die an die Jagd anlehnt und somit jaglich ambitionierten und apportierfreudigen Hunden viel Spaß verspricht.

Bei der Dummy-Arbeit bekommt der Hund die Möglichkeit einer kontrollierten Jagd, lernt mit seinem Besitzer zu kooperieren, zuzuhören und wird geistig wie körperlich enorm gefördert.

Das Einweisen ist wohl die Aufgabe die am längsten in der Ausbildung braucht.

Ob nun gerade aus nach rechts oder links, sollte der Hund in einer geraden Linie laufen bis er den Suchenpfiff oder das Suchenkomando bekommt.

Man kann das einweisen anfangs mit Memorypoints machen (das kann eine Markierstange oder ein Baum, Busch oder ähnliches sein) Später sollte es aber dann auch ohne klappen.

Bei Markierungen wird ein Dummy geworfen, der Hund soll sich merken  wo er gefallen ist und ihn dann auf Komando holen und bringen.

Hierbei muss der Hund lernen Ruhe zu bewaren und nicht einfach los zu starten, Entfernungen einzuschätzen und auch nach längere Wartezeit die fallstellen nicht vergessen.

Den Schwierigkeitsgrad erhöht man nach und nach durch Entfernung, Wurfwinkel,  Dauer der Wartezeit und kann auch Doppelmakierungen (also zwei Dummys ) werfen.

Bei der Freiverlorensuche werden mehrere Dummy in einem anfangs kleinen gut abgegrenzten Gebiet ausgelegt und unsere Spürnasen müssen sie dann einen nach dem anderen Finden und Bringen.

Die Untergründe wechseln hierbei, von einfacher Wiese zu leichten Dickicht, oder auch mal ein Geröllhaufen, und erhöhen so die Abwechslung und den Schwierigkeitsgrad.

Nahezu all unsere Terrier machen regelmäßig Dummy-Arbeit und das aus Leidenschaft. Aber auch unsere Cattles haben großen Gefallen daran gefunden und sind mit Eifer dabei.

Gerade unsere passionierten Jäger finden die Dummy-Arbeit genial und können dadurch ihre Jagdleidenschaft kontrolliert ausleben und werden so im Alltag führiger und sogar vom Wild abrufbar.